Hannoversche Gesellschaft zur Förderung der Kleintiermedizin e.V. (HGFK)
Hannoversche Gesellschaft zur Förderung der  Kleintiermedizin e.V. (HGFK)

Vorsorge für 4 Pfoten - Initiative der HGFK zur dauerhaften oder zeitlich begrenzten Vorsorge für Hunde und Katzen älterer oder erkrankter Besitzer

Was hat die Initiative „Vorsorge für 4 Pfoten“ bisher gemacht:

Die in Hannover und Umgebung tätige Initiative „Vorsorge für Pfoten“ wurde im Jahr 2014 gegründet mit dem Ziel, ältere Tierbesitzer zu unterstützen, die sich aus Alters- oder Krankheitsgründen dauerhaft oder für einen begrenzten Zeitraum nicht mehr um ihr Tier kümmern können. Außerdem möchte die Initiative dafür Vorsorge treffen, dass Tierbesitzer auch im Alter oder bei Krankheit keine Angst haben müssen, sich noch für ein Tier als Lebensbegleiter zu entscheiden.

Wir haben den Radius bewusst auf den Großraum Hannover beschränkt, um auch wirklich im Notfall schnell zur Stelle zu sein, um ein Tier zu übernehmen.  Allerdings gibt es immer wieder Anfragen aus anderen Gebieten Deutschlands, die wir leider aufgrund der Entfernung nicht annehmen können.

Wichtig für uns ist auch, die Tiere nach erfolgreicher Vermittlung zu begleiten, um sicher zu sein, dass es dem Vierbeiner im neuen Zuhause gutgeht. Im Übrigen haben wir zu allen Besitzern ein enges Verhältnis, und wir treffen unsim allgemeinen 2mal im Jahr zu einem kleinen Gedankenaustausch. Gern werden wir von unseren Mitgliedern auch für Rückfragen hinsichtlich Gesundheit, Fütterung, Verhalten etc. kontaktiert. Da wir eng miteinander verbunden sind, nennen wir uns intern die 4-Pfoten Familie

Bei uns versichert sind Hunde und Katzen verschiedener Rassen und Altersgruppen und seit 2014 haben wir mit einer Vielzahl von Tierbesitzern eine Vereinbarung getroffen. Die Verteilung ist etwa 2/3 Hunde und 1/3 Katzen. Einige wenige haben auch 2 bzw. mehr Tiere. Einige Besitzer sind nicht mehr dabei, da sie selbst oder ihre Tiere verstorben sind, aber es kommen immer wieder neue dazu. In einigen Fällen wurde die Vereinbarung aber auch für das neue Tier oder vom neuen Besitzer übernommen.

Alle Tiere der verstorbenen bzw. dauerhaft erkrankten Besitzer wurden erfolgreich vermittelt, und wir können schon im Januar dieses Jahres wieder 

Neuzugänge verzeichnen

Um unsere Arbeit ein wenig zu illustrieren, möchten wir gerne an dieser Stelle ein paar ausgewählte Beispiele vorstellen.

Eine zwölfeinhalbjährige, leicht adipöse Cockerspanielhündin, die wegen einer schweren Erkrankung ihrer Besitzer notfallmässig und dann dauerhaft anderweitig untergebracht werden musste, hat es in ihrem neuen Zuhause ganz wunderbar getroffen. Sie hat sich dort schnell eingelebt und dank eines dazugekommenen Zweithundes und eines außerordentlich sportlichen Frauchenszur wahren Sportskanone entwickelt.

Eine Dame, die nach dem Tod ihres Terriers, den wir mit ihr gemeinsam aus dem Tierheim geholt haben (ihr vorheriger bei uns versicherter Hund ist gestorben), zunächst keinen Hund mehr wollte, sich nun aber in der derzeitigen Situation dringend wieder einen vierbeinigen Hausgenossen wünschte, hat durch uns wieder eine kleine Mischlingshündin und ist damit sehr glücklich. Wir haben den alten Vertrag auf sie umgeschrieben.

Ein Ehepaar, dessen Rauhaardackel eingeschläfert werden musste, wollte erstmal keinen Hund wieder, zu groß war der Schmerz. Wie es dann aber der Zufall so will, ist der Dackelclub auf uns zugekommen. In einer Tierarztpraxis gab es einen verwaisten Rauhaardackel, deren Besitzerin am Abend zuvor verstorben war. Nun suchten sie ein neues Zuhause. Wir haben sofort an unser trauriges Ehepaar gedacht und den Kontakt hergestellt. Es brauchte nicht viel Zeit und Seppl zog in sein neues Zuhause ein. Er hat sich sofort Couch und Bett erobert und alle sind glücklich. Und so kann auch der Kontakt zu anderen „Tierclubs“ zu einem guten Ende führen.

2 elfjährige leicht adipöse Katzen einer schwerstbehinderten Dame sollten zusammen vermittelt werden, da die Besitzerin aufgrund ihrer Erkrankung ins Pflegeheim musste. Dies war nicht so einfach, zumal eine der Katzen gerne mal die Zähne oder Krallen zeigte. Aber auch hier dauerte es nur einige Tage in einer Pflegestation, bis die Katzen, glücklicherweise an eine Tierärztin, vermittelt werden konntenSie waren dort 3 Jahre glücklich, und machten ihrer neuen Besitzerin viel Freude. Leider verstarben beide Katzen im letzten Jahr (Mai und August)

(im Januar 2023)

Ziele der Initiative

Die Initiative möchte ältere Tierbesitzer unterstützen, die sich aus Alters- oder Krankheitsgründen dauerhaft oder für einen begrenzten Zeitraum nicht mehr um ihr Tier kümmern können. Außerdem möchte die Initiative dafür Vorsorge treffen, dass Tierbesitzer auch im Alter oder bei Krankheit keine Angst haben müssen, sich noch für ein Tier als Lebensbegleiter zu entscheiden.

Ablauf der Initiative

Mittels einer Betreuungsvereinbarung mit der HGFK kann der Tierbesitzer rechtzeitig die Versorgung seiner Tiere regeln. Mit einem Besitzerformular werden die Wünsche des Besitzers zur eventuellen Unterbringung seines Tieres erfasst. Das Tier kommt zu tierverständigen und liebevollen Pflegepersonen, die das Tier in dem Fall, dass es nicht wieder zu seinem Besitzer zurück kann, auch behalten können. Es wird durch Einzahlung der voraussichtlich entstehenden Kosten auf ein Treuhandkonto der HGFK durch den Tierbesitzer eine finanzielle Regelung zur Begleichung der entstehenden Kosten getroffen und eine Tierkrankenversicherung abgeschlossen. Nach einer Übergangsfrist wird die finanzielle Absicherung auf den neuen Eigentümer übertragen. Falls die getroffene Vorsorge nicht ausreicht, stehen Spendengelder, die zu diesem Zweck an die HGFK gegangen sind, zur Verfügung.

Bankverbindung

Hannoversche Gesellschaft zur Förderung der Kleintiermedizin

IBAN: DE36 2506 0180 1005 0636 39

Konto-Nr.: 63639

BLZ: 25060180

Bankhaus Hallbaum AG & Co. KG

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Schreiben Sie uns :

Dr. Martina Nolte

Dr. Birgit Schulte

Flyer Initiative für 4 Pfoten
HGFK Flyer.pdf
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